Alexander Fahima

Externer Dozent in Interaction Design

Alexander studierte Psychoanalyse und Philosophie in Frankfurt am Main und Musiktheaterregie in Hamburg. Er arbeitet als Produzent und Regisseur an mehreren Opernhäusern und Festivals in Europa.
Sein Interesse gilt vor allem der Analyse und Entwicklung einer zeitgenössischen Theatersprache im Zusammenhang mit kinematographischen Methoden der Verführung. Seiner Meinung nach haben Filme und Computerspiele viele musikalische Mittel eingesetzt – und umgekehrt.
Sein Credo: „Theaterregie ist die Kunst, Ideen zu visualisieren, Raum zu aktivieren und Proportionen zu vermitteln. Es bietet die Möglichkeit, kulturelle Konzepte zu entwerfen und zu kommunizieren. Ihre Zukunft liegt in dieser aktiven und kritischen Rolle in der Gesellschaft sowie in der Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Techniken, insbesondere der Erzählung, des räumlichen Denkens und der Dramaturgie des Publikums. Das „Politische“ ist immer eine Frage des Umgangs mit dem Zuschauer.“
In Zusammenarbeit mit dem Performance-Kollektiv „Rimini Protokoll“ an der Oper Wuppertal führte er kürzlich die Co-Regie von John Cages Europeras 1&2 und kreierte ein Konzertereignis für das Ensemble Intercontemporain in der Philharmonie de Paris. Sein neuestes Werk, eine „Dissoziative Methode der Bühnenregie für Musiktheater“, steht kurz vor der Veröffentlichung im TEXTEM VERLAG.